Jahres Horoskop 2007
2007: Die Unterstützung Saturns: Neue Regeln, klare Ordnungen und Verantwortung übernehmen:
Jetzt sollten wir uns entfalten, wachsen, reifen, uns Rechenschaft ablegen und Entscheidungen treffen!
Am 21. März 2007 löst Saturn als Jahresregent den Mond ab. Er befindet sich 2007 im Löwen (hilfreiche Fragen dazu: „Bin ich authentisch und wie gesund oder ungesund ist mein Ego?“) und in der Jungfrau (mögliche Fragen dazu: „In welchen Bereichen treibe ich Raubbau mit meinem Körper und wo urteile ich zu streng über mich?“)
Unter Saturns Schirmherrschaft ist das Ziel des Jahres 2007, Klarheit in verworrene Beziehungen zu bringen (politisch genauso wie unternehmerisch und privat), alte Regeln zu überprüfen, neue aufzustellen und langfristige Pläne anzudenken und zu beginnen.
Disziplin, Sparsamkeit und Realitätssinn sind deutlich gefragt.
Die Besinnung auf das Wesentliche hilft uns, unsere echten Werte zu überprüfen und vorgegebene Scheinwerte sein zu lassen.
Saturn zeigt uns wie ein Bilanzbuchhalter, wo wir in Zukunft sparsamer mit unseren Ressourcen umgehen sollten, in welchen Bereichen wir in den letzten sieben Jahren zu verschwenderisch oder zu leichtsinnig waren und wie hoch der Preis dafür ist.
Er symbolisiert die Materie, unseren Körper und alles, was wir scheinbar zu besitzen glauben. Auch die Konsequenzen eines missbräuchlichen Umgangs mit uns, anderen und den Ressourcen, die uns unsere Erde bisher zur Verfügung gestellt hat, zeigen sich in diesem Jahr sehr deutlich.
Saturn steht für unsere Grenzen, die Gesetze, die wir Menschen geschaffen haben und die höheren Gesetze des Kosmos. Auch unsere innere und äußere Haltung (Wirbelsäule) und die Demut, uns vor einer höheren Ordnung zu beugen und auf die Knie gehen zu können, sind Themen, mit denen wir uns in diesem Jahr auseinandersetzen sollten.
Schließlich wird uns auch unsere Einstellung zum Alter und zum Tod bewusster, ob wir in Würde älter werden und dadurch weiser und gelassener werden oder in Panik kommen und noch mehr Materie anhäufen, unseren Körper künstlich verjüngen lassen und dadurch unsere Verlustängste noch mehr schüren.
Die letzten Fragen, die sich ein Mensch stellt, bevor er seiner Vollendung entgegengeht, sind Themen Saturns: “Was lasse ich zurück, wie lasse ich es zurück und was bleibt von mir?“ - und vor allem: „Was nehme ich mit? Wodurch ist meine Seele gereift?“
Saturn steht auch für Zeiten persönlicher Krisen und in unserer lustorientierten Gesellschaft haben viele Angst davor, weil sie „Krise“ mit „Katastrophe“ verwechseln.
In Wirklichkeit ist eine Krise alles andere als ein Unglück, sondern eine Zeit der Entscheidung (im altgriechischen heißt „krino“ sich entscheiden).
Eine Krise ist ein Wendepunkt in unserer Entwicklung und macht uns deutlich, was sich in unserer Wahrnehmung in den letzten sieben Jahren verändert hat und welche Entscheidungen anstehen.
Auch hier unterstützt uns der Zyklus Saturns, zu reifen.
Das Sprichwort „Alle sieben Jahre ändert sich der Mensch“ ist auf Saturn zurückzuführen, der sich in einem Zyklus von ca. 28 Jahren um die Sonne bewegt.
Wir erleben den kompletten Saturnzyklus mit ca. 28 Jahren das erste Mal und mit ca. 56 das zweite Mal.
Meistens ist das die Zeit, in der wir unseren Platz in der Welt bewusst (neu) definieren und uns die Frage stellen:
„Wo stehe ich, wohin will ich und welche Entscheidungen erfordert das?“
Der Wertewandel, der uns dann bewusst wird, ermöglicht uns, herauszufinden, wie relativ unser Standpunkt ist und was sich in uns ständig ändert, da wir ja gar nicht anders können, als uns zu verändern. Und dass jedes scheinbare Problem, das wir im Moment als Problem empfinden, die Antwort auf die Frage davor war und die Voraussetzung für den nächsten Schritt ist, den wir machen.
Das kann sehr hilfreich sein, um unsere Perspektive zu verändern.
Natürlich hätten wir es manchmal gerne, Entscheidungen zu vermeiden, in der Hoffnung, dass alles gleich bleibt oder andere für uns entscheiden. Das ist die Illusion, der wir dann gerne aufsitzen, wenn wir Feindbilder im außen suchen, die schuld daran sind, dass es uns schlecht geht. Und in unserer Gesellschaft ist das eher die Regel als die Ausnahme.
Wir sind selbst verantwortlich für das, was wir denken und tun und deshalb sind Krisen keine losgelösten Ereignisse, sondern Phasen unseres Wachstums.
Hier finden wir auch vielfältige Unterstützungen in der Astrologie, die uns hilft, Verständnis künftiger Krisen durch die Rückschau bereits durchlebter Krisen bewusster zu machen und ihren Wert zu erkennen. Denn jedes Mal, wenn wir Entscheidungen vermeiden, verfestigen sich unbewusste Verhaltensmuster aus unserer Kindheit.
Und zu erkennen, was wir in Zukunft anders oder besser machen können, ist Saturn in diesem Jahr unser idealer Lehrer.
So betrachtet ist 2007 ein ideales Jahr, um konstruktive und bedeutsame Entscheidungen zu treffen, die in einem großem Zusammenhang gesehen für uns alle sinnvolle Veränderungen bringen.
Besonders interessante Erkenntnisse haben alle Löwen, Skorpione, Wassermänner und Stiere der dritten Dekade bis September 2007, dann wandert Saturn in die Jungfrau und unterstützt bis Jahresende notwendige Entscheidungen jeweils bei der ersten Dekade der Jungfrauen, Schützen, Fische und Zwillingsgeborenen.
Eine sehr treffende Geschichte dazu möchte ich Ihnen mitgeben:
Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten.
Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: „Weißt du, wie ich mich manchmal fühle?
Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend.“
„Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?“ fragte der Junge.
„Der Wolf, den ich füttere.“ antwortete der Alte.
In diesem Sinn wünsche ich mir und uns die Weisheit, die richtigen Entscheidungen zu treffen – zum Wohle aller.
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